Duhner Wattrennen

Vor, zwischen und nach den Rennen gibt es hinter dem Deich ein attraktives Angebot an Gastronomie und weiteren Ständen für die ganze Familie. (Foto: ##https://www.duhner-wattrennen.de/startseite/#Tessa Pfeil (2015)##)

Das Wattrennen wird bereits seit 1902 auf dem Meeresboden ausgetragen und bildet einen Saisonhöhepunkt für alle Pferdefreunde. Die Besucher können die insgesamt 12 Rennen von dem zur Naturbühne umfunktionierten Seedeich verfolgen und ihr Glück bei einer Wette herausfordern. Vor, zwischen und nach den Rennen gibt es hinter dem Deich ein attraktives Angebot an Gastronomie und weiteren Ständen für die ganze Familie. Bei einem vielseitigen Musikprogramm können die Besucher den Abend ausklingen lassen.


www.cuxhaven.de


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Sailing Yacht A

Das Monster von der Kieler Förde

Sailing Yacht A – Wenn sie in Dienst gestellt wird, ist sie mit ihren 143 Metern Länge über Alles wohl die größte Segelyacht der Welt. (Foto:wikipedia.org)

Sie ist in jeder Hinsicht spektakulär, mit drei freistehenden Masten und einem wie das Achterkastell eines Kriegschiffes aus dem 17. Jahrhundert aufragendem Heck. Die „Sailing Yacht A” wird seit 2012 auf dem Gelände der ehemaligen HDW Werft in Kiel gebaut und ist wohl jedem Spaziergänger an der Innenförde bekannt. Jetzt wurde das Schiff ausgeliefert.

Wenn sie in Dienst gestellt wird, ist sie mit ihren 143 Metern Länge über Alles wohl die größte Segelyacht der Welt. 400.000.000 Dollar soll sich der russische Oligarch Andrej Melnitschenko den Bau seiner mit allen Finessen ausgestatteten Yacht kosten lassen. Im letzten Sommer kam er mit seiner Motoryacht „A" , die 2008 ebenfalls bei HDW gebaut wurde, mal kurz an die Förde, um sich vom Baufortschritt zu überzeugen.


Zu groß für die Ostsee

Mit einer Story über die russische Milliardärsyacht, die wegen ihrer Größe, die Ostsee nicht verlassen könne, hat sich die britische Tagezeitung „Daily Mail" gründlich blamiert. Die Zeitung schrieb, dass das Schiff wegen der Höhe seiner Masten – 90 Meter – und seinem Tiefgang – 8 bis 10 Meter – keinen Weg aus der Ostsee heraus finden würde. Dabei verwechselten die findigen britischen Journalisten aber den Nord- Ostsee-Kanal, dessen Brücken so niedrig sind, dass sogar die „Gorch Fock" der Bundesmarine nicht so ohne weiteres hindurch kommt, mit der Drogden Rinne vor Kopenhagen. Die Rinne wurde beim Bau der Öresund Brücke extra freigehalten, um großen Fahrzeugen aus dem Bereich der inneren Ostsee den Weg zum Atlantik freizuhalten.


Gläserner Kiel und U-Boot

Insgesamt 54 Crewmitglieder werden für den Schiffsbetrieb und das leibliche Wohl der 14 Gäste sorgen. Damit es denen an Bord nicht langweilig wird, gibt es einige atemberaubende Features, wie zum Beispiel eine gläserne Unterwasser-Panorama-Lounge im Kiel und ein fünf Meter langes U-Boot. An den aus Kohlefaser gefertigten Masten kann vollautomatisch eine Segelfläche von 3.700 Quadratmetern ausgerollt werden. Als Höchstgeschwindigkeit werden 21 Knoten ( ca. 39 km/h) angegeben. Bei einer Marschfahrt von 16 Knoten soll das Schiff ohne nachzutanken über 5.000 Seemeilen (gut 9.000 Kilometer) weit kommen.



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