Duhner Wattrennen

Vor, zwischen und nach den Rennen gibt es hinter dem Deich ein attraktives Angebot an Gastronomie und weiteren Ständen für die ganze Familie. (Foto: ##https://www.duhner-wattrennen.de/startseite/#Tessa Pfeil (2015)##)

Das Wattrennen wird bereits seit 1902 auf dem Meeresboden ausgetragen und bildet einen Saisonhöhepunkt für alle Pferdefreunde. Die Besucher können die insgesamt 12 Rennen von dem zur Naturbühne umfunktionierten Seedeich verfolgen und ihr Glück bei einer Wette herausfordern. Vor, zwischen und nach den Rennen gibt es hinter dem Deich ein attraktives Angebot an Gastronomie und weiteren Ständen für die ganze Familie. Bei einem vielseitigen Musikprogramm können die Besucher den Abend ausklingen lassen.


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LAND & MEER Rezept der Woche: Zander auf Mangold

Moderne Klassiker

Ein schnelles Gericht: Zander und Mangold haben sehr kurze Garzeiten und lassen sich schnell servieren. (Foto: Dieck/Vogt)

Sie passen ideal zueinander, sie sind Klassiker der norddeutschen Küche und sie erleben gerade ein Revival in der gehobenen Küche. Die modernen Köche haben den Zander mit seinem grätenfreien weißen Fleisch wiederentdeckt und den Mangold vom Ruf des billigen Spinatersatzes befreit.

Um es gleich einmal vorwegzunehmen, Green­peace rät in seinem „Fisch Einkaufs­rat­geber" vom Kauf des Zanders ab. Das mag für Import-Zander aus Osteuropa, der dort stark überfischt wird, zutreffen. Bei uns im Norden sieht die Sache ganz anders aus. Weil der Zander es gern trüb und dunkel hat, kommt er in einigen Flüssen und Binnenseen zwar nicht mehr so häufig vor, weil das Wasser durch Umweltschutzmaßnahmen klarer und sauberer geworden ist. In anderen Gegenden spricht man durch sein massenhaftes Auf­treten schon von einer Zan­der-Schwemme. Fragt man Angler, die im Ham­burger Hafen an der Kaikante stehen, was ihnen an den Haken geht, dann heißt es im­mer wieder Zander. Auch im Nord-Ostsee-Kanal wird von großen Zander-Beständen berichtet, die der Profifischer Brauer im Rends­burger Bereich mit Schleppnetzen fängt.


Sattes Grün, riesige Blätter und weiße oder rötliche Stiele. Fast ideal für die Vase. Man­gold macht op­tisch ordentlich was her und hat deutlich mehr zu bieten, als nur als Ersatz für Spinat herzuhalten. Heute hat sich die seit über 4.000 Jahren angebaute Rübenpflanze wieder den Ruf erobert, den sie im 17. Jahr­hundert schon hatte, als sie mit zu den beliebtesten Gemüsesorten zählte. Die jungen Köche haben den Mangold wieder ans Ta­ges­licht gezerrt und sind so begeistert von ihm, dass sogar Lokale nach ihm be­nannt werden. Freiland-Mangold gibt es bei uns von Juni bis zum ersten Frost. Als Gemüse zu­bereitet werden nicht nur die knackig grünen Blätter sondern auch die Stiele. Mit frischem Mangold und Zander haben sich zwei Klassiker der norddeutschen Küche zu einem stimmigen Duett zusammengefunden.


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