Duhner Wattrennen

Vor, zwischen und nach den Rennen gibt es hinter dem Deich ein attraktives Angebot an Gastronomie und weiteren Ständen für die ganze Familie. (Foto: ##https://www.duhner-wattrennen.de/startseite/#Tessa Pfeil (2015)##)

Das Wattrennen wird bereits seit 1902 auf dem Meeresboden ausgetragen und bildet einen Saisonhöhepunkt für alle Pferdefreunde. Die Besucher können die insgesamt 12 Rennen von dem zur Naturbühne umfunktionierten Seedeich verfolgen und ihr Glück bei einer Wette herausfordern. Vor, zwischen und nach den Rennen gibt es hinter dem Deich ein attraktives Angebot an Gastronomie und weiteren Ständen für die ganze Familie. Bei einem vielseitigen Musikprogramm können die Besucher den Abend ausklingen lassen.


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Rezept der Woche: Fliederbeergrog

Das Hausmittel

Fliederbeersaft als Grog verabreicht, hilft vorzüglich gegen eine nahende Erkältung. (Foto: Dieck/Vogt)

Dem Busch wird wirklich eine ganze Menge zugetraut. Er soll Hausgeister beherbergen, vor Hexen und Schlangenbissen schützen. Auf Bauernöfen wurde er gerne direkt am Haus angepflanzt. In ganz Norddeutschland wächst er in den Knicks. Und eines ist gesichert: Sein Saft als Grog verabreicht, hilft vorzüglich gegen eine nahende Erkältung.

Mit Flieder hat der schwarze Hollunder nur dem Namen gemein und vielleicht die Ähnlichkeit seiner Blüten. Während der wahre Flieder während seiner Blüte lieblich riecht und in die Vase kommt, ist der Hollunder im Haus vielseitig einsetzbar. Seine Blüten werden in Pfannkuchenteig gewendet und in der Pfanne gebraten oder als Tee gegen Entzündungen und Schmerz verabreicht. Dabei soll der Tee sogar noch mehr Vitamin C enthalten als die Fliederbeeren selbst. Die werden im Herbst zu Saft verarbeitet, der entweder als Fliederbeersuppe auf den Tisch kommt, oder aber als Grog, entweder als Nachtisch oder als Heilmittel.


Da die Hollundersträuche gerade in den schleswig-holsteinischen Knicks häufig zu finden sind, lohnt es sich kaum die Beeren zu kaufen. Die Ernte ist schnell und ergiebig, denn die großen Dolden tragen jeweils viele Früchte. Wegen des Standortes der Büsche hier im Norden heißt die leckere Fliederbeersuppe mancherorts auch einfach „Knicksupp", denn da kommt sie ja her.


Wer seine Beeren nicht selber erntet, der findet heute in fast jedem Supermarkt fertig abgepackten Fliederbeersaft, der natürlich genauso zu Suppe verarbeitet werden kann. Da der Saft fast unbegrenzt haltbar ist, stand er bei uns immer im Keller. Wenn wir dann im Winter mit nassen Füßen und triefender Nase nach Hause kamen und abends die Stirn glühte, dann war es soweit. Es gab Grog und zwar für die ganze Familie.


Das Rezept für den leckeren Fliederbeergrog finden Sie hier: www.landundmeer.de


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